Beginnen wir diesen Eintrag mit einem Zitat von Peter Zender:

„Entscheidend für das Gelingen dieser Schulerweiterung ist, dass wir nicht nur an heute und morgen denken, dass wir nicht nur Beträge und Schülerzahlen sehen, … entscheidend ist, dass wir ein Ideal, einen Auftrag an die Gemeinschaft sehen.“

 

Wir Eltern sind der Nährboden für die Entwicklung unserer Familie und unserer Familienschule!

Wir sind ein bunt  zusammengeworfener “Komposthaufen” ,  der Start und die Basis für neues Leben.

Sind wir auch so selbstlos, uns komplett in unserer Aufgabe aufzulösen    …     naja,    übertreiben müssen wir wohl auch nicht   …    Es ist ganz natürlich, dass wir alle unsere eigenen Prioritäten haben,  und jeder seine eigenen Schwerpunkte im Leben lebt. Doch ein Schwerpunkt bleibt uns gemeinsam: unsere Kinder in unserer Familienschule.

 

Hier starte ich mal den Versuch, unsere gemeinsamen Werte für unsere Schulerweiterung aufzuschreiben.

Wo liegen unsere Werte bei der Erweiterung, beim Gebäude?

  • Wir sind eine Familienschule, kein Schulzentrum.
  • Wir können langsam wachsen, auf 8 Schulstufen, mit maximal 40 Schülern.
  • Wir haben ein bestehendes Schulgebäude, dessen familiärer, geborgener Charakter uns Halt gibt. Bei der Erweiterung wird er in dieser Art weiterleben.
  • Wir denken nachhaltig, bei den Rohstoffen, der Bauweise, der Bautechnik …
  • Wir bauen eine Familienschule, optimiert für das Unterrichten unserer Kinder.
  • Wir sind bodenständige Menschen, der Neubau bleibt finanzierbar.
  • Wir arbeiten miteinander, typisch menschlich, mal besser, mal schlechter und zwar jeder nach den eigenen Interessen. Das funktioniert (!), weil wir so viele gemeinsame Interessen haben.

 

Kommentare erwünscht! Es sollen doch unsere Werte sein, nicht mein Monolog!

 

 

Abschließend noch ein Bild in Worten, die eifrigen Leser dieses Blogs werden es schon kennen:

Unsere Waldorf Schule soll wachsen, wie ein Baum der größer wird …

  •  recken sich die Kinder,
    • als unsere Blätter, die sich entwickeln, Raum, Licht und Stütze brauchen, von den geborgenen Kleinen bis zu den exponierten Mittelstufen.
  • Gestützt und aufgebaut durch unsere Lehrerinnen und Lehrer,
    • ein starkes Astwerk, dessen breit gefächerte Aufgaben selten wahrgenommen werden, verzweigte Stützen, um andere ans Licht zu heben.
  • Ein tragendes Bollwerk, wie unser Verein
    • ist wie der Stamm, der dafür sorgt, dass  Äste und Blätter sich ungestört entwickeln können.
  • Und eine fest verankerte Gemeinschaft der Eltern und Freunde
    • ist ein Wurzelwerk, das unscheinbar im Untergrund werkelt und uns mit Halt, Nahrung, und Wasser … versorgt

Wir sind dieser Baum, wir geben die Richtung , wie wir uns entwickeln wollen, und fügen uns in den Strom des Lebens ein.