Auszug aus einem E-Mail

 

Zur Finanzierung:

Damit auch über die Erweiterung abgestimmt werden kann, ist es nötig, dass die Finanzierung bis zum genannten Datum „unter Dach und Fach“ ist. Ansonsten macht die Jahreshauptversammlung keinen Sinn.

Hier haben sich für einige von Euch aber noch einige Fragen und Unklarheiten ergeben, welche mit diesem Mail geklärt werden sollten. Wir hoffen, alles beantworten zu können – sofern trotzdem noch irgendwelche Fragen vorhanden sind, scheut Euch nicht, mich zu kontaktieren!

Schon vor 2000 Jahren wurden keine Türme gebaut, ohne vorher die Kosten genau zu berechnen…. Auch wir sind natürlich nicht so „blauäugig“ und haben die Machbarkeit bereits länger in uns bewegt.

Wir haben natürlich berechnet, ob so ein doch finanziell größeres Projekt finanziert werden kann, auch wenn wir keinerlei Förderungen, Unterstützungen,… erhalten würden.

Die Antwort ist ein KLARES JA! Und dies natürlich ohne Erhöhung der ohnehin schon hohen Elternbeiträge!!!

Natürlich haben wir auch um diverse Förderungen und Unterstützungen angesucht. Ich hatte z.B. diesen Dienstag einen sehr positiven Termin beim Land Vorarlberg. Wer mich schon etwas länger kennt, weiß, dass ich sehr skeptisch bin, was finanzielle Zusagen oder Beteuerungen angeht, diesen Dienstag wurden jedoch seitens des Sachbearbeiters sehr positive Signale ausgesandt, sodass ich denke, dass von dieser Stelle Unterstützung für unser Projekt kommen wird. Wir haben auch einige Stiftungen, denen unsere Schule ein Anliegen ist, angeschrieben.

Wenn von Landesseite oder seitens diverser anderer Unterstützer finanzielle Zuschüsse möglich sind, nehmen wir diese natürlich gerne – in meinen oben erwähnten Berechnungen habe ich sie jedoch NICHT berücksichtigt, da noch keine fixen Zusagen vorhanden sind.

Wie am Elternabend erläutert, ist die komplette Finanzierung über „Hermes“ möglich (siehe auch www.hermes-oesterreich.at). Der Kredit an sich wird über das Bankhaus Spängler (die älteste Bank in Österreich – siehe auch www.spaengler.at) vergeben.

Dafür ist es wie am Elternabend erwähnt notwendig, Bürgschaften für den Kredit zu vergeben.

Als ich das erste Mal das Wort „Bürgschaft“ gehört habe, war ich auch geschockt, da ich selbst NIE eine Bürgschaft, so wie ich es bisher kannte, übernehmen würde. Wir haben uns aber als Vorstand und seitens des Waldorfbundes schon länger damit befasst, und diese Art von Bürgschaften ist anders, als das, was wir so als Bürgschaften kennen.

Normalerweise geht ja eine Bank bei Bürgschaften den „Weg des geringsten Widerstandes“, das heißt, sie holt sich das Geld von jenen Bürgen, bei welchen die höchsten Beträge zu holen sind.

„Hermes“ geht jedoch einen anderen Weg. Die meisten von Euch haben so ein Formular ja bereits mitgenommen, ich schicke es aber trotzdem nochmals an alle von Euch. Wir Ihr sehen könnt, haftet man nicht „das Leben lang“ mit jener Summe, für die man anfangs bürgt, sondern die Zahlungen werden unter ALLEN Bürgen je nach Höhe des Haftungshöchstbetrages aufgeteilt.

Das heißt, dass bei Rückzahlungen der Kredite die Haftungen solidarisch und anteilsmäßig unter allen Bürgen reduziert werden! Unser Plan lautet dahingehend, dass wir auch in Zukunft so viele Bürgschaften als möglich mit aufnehmen werden und auch die „zukünftigen Eltern“ mit einbinden werden, damit sich die Belastung für alle gemeinsam reduziert. Das bedeutet, dass natürlich auch Kleinstbürgschaften wichtig sind und es vielleicht auch in Eurem persönlichen Umfeld Menschen gibt, denen unsere Schule wichtig genug ist, auch dafür einzustehen.

Das Ziel wäre ein „automatischer“ Wechsel von „alten“ Bürgen zu „neuen“ Bürgen, das heißt, dass Familien dann aus der Bürgschaft, die sie jetzt , entlassen“ werden können, sobald z.B. ihre Kinder die Schule abschließen. „Hermes“ nimmt auch solche Änderungen der Bürgschaften gerne vor (siehe dazu auch den ersten Absatz im Formular), da es ein Anliegen ist, soviel neue MENSCHEN als möglich für die Projekte zu begeistern. Wir müssen dann nur die neuen Bürgen bekanntgeben, sodass der jeweils offene Restkredit abgedeckt ist.

Da die anderen Waldorfschulen und auch der Waldorfbund in Österreich das System schon seit vielen Jahren kennen und schätzen, haben sich auch schon einige Schulen bzw. Personen in diesen Schulen inzwischen schriftlich dazu bereit erklärt, einen Teil der Bürgschaften für unsere Schule zu übernehmen.

Spenden/Folder

Seit dieser Woche sind schon die ersten Einzahlungen von Spenden auf unserem neu eingerichteten Spendenkonto eingelangt. Dieses Konto ist nur auf unseren neuen Foldern abgedruckt. Der Folder zeigt also bereits Früchte!!!!

Hier auch einmal einen RIESEN DANK an jene Personen, die daran beteiligt waren und die sehr viel Engagement und Einsatz gezeigt haben, obwohl die Diskussionen sehr intensiv geführt wurden.

Bitte macht von den Foldern Gebrauch (sie sind in der Schule gelagert) und verteilt sie dort bzw. deponiert sie an solchen Orten, wo es Eurer Meinung nach auch Menschen gibt, die unsere Schule schätzen und streut sie bitte nicht „wahllos“. Auch Verwandte, Bekannte, Freunde könnten solche Ansprechpersonen sein.

Durch solche Spenden reduziert sich natürlich der zu finanzierende Betrag und dadurch auch die notwendigen Bürgschaftserklärungen.

 

Bei Rückfragen könnt Ihr Euch natürlich gerne an den Vorstand wenden.