Der Gestiefelte Kater

 

Am 24.9.2021 durften wir nach der Eroberung des Spielplatzes das Puppenspiel „Der Gestiefelte Kater“ von Ch. Bochdansky und R. Humer in der Remise Bludenz erleben:

Zwei windige Gestalten namens Tipps und Tricks ziehen durch die Lande. Sie sind sozusagen Wanderprediger des trickreichen Lebens. Wann und wo sie erscheinen, ist ungewiss. Ihr Vorbild und Berater ist der gestiefelte Kater. Er ist den anderen immer einen Schritt voraus, denn er hat früh gelernt, wie man seine Haut rettet. Pfiffig und trickreich bringt er seinen Freund und Begleiter, den Müllersohn, hurtig voran bis in die höchsten Kreise. Aber wo bleibt denn da die Ehrlichkeit?Das Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm gibt uns da keine genaue Antwort, wir nehmen mal an, das Motto heißt: Schlau sein ist gut, aber sei ehrlich zu dir selbst und allen anderen.
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Kartoffelernte

 

Im vergangenen Schuljahr steckte jedes der 16 Schulkinder ein bis zwei Kartoffeln in einem Abstand von 30cm in unser Hochbeet. Vor den Sommerferien häufelten wir die versteckten Kartoffeln an und freuten uns an ihrer Blüte.

Während der Sommermonate wuchsen nicht nur die Kartoffeln, das Unkraut nutzte seinen Freiraum während der Ferien ebenfalls zum kräftigen Gedeihen. Nun war guter Rat teuer.

Frau Loacker befreite die erste Zeile vom Unkraut, damit die Kinder die Kartoffelernte in Angriff nehmen konnten. Animiert vom Ertrag waren die SchülerInnen nun bereit, das restliche Unkraut zu jäten und alle Kartoffeln auszubuddeln.

Voller Spannung schätzten wir in der anschließenden Rechenepoche, wieviel Kartoffeln wir mit welchem Gewicht geerntet hatten. Es war das Siebenfache, was wir in die Erde gesteckt hatten!
Wer beim Schätzen am nächsten war, durfte ein Säckchen Kartoffeln mit nach Hause nehmen.

Die restlichen Kartoffeln werden wir mit einem Erntedankfestessen nach den Herbstferien ehren.
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Örflanachmittag

 

Den Waldnachmittag der Unterstufe nutzten wir in den ersten Schulwochen, um den Spätsommer nochmals ausgiebig mit allen Sinnen zu erleben.

Dazu grillten wir auf dem offenen Feuer Würstchen und Stockbrot und übten uns im gemeinsamen Tun ganz selbstverständlich in der Gemeinschaftsbildung sowohl zwischen Buben und Mädchen als auch in der Durchmischung verschiedener Altersstufen.

Im Spiel mit Wasser und Schlamm konnten sich die Kinder in ihrer Kraft, Geschicklichkeit und in ihrem Mut erproben.
Es entstand ein Floß, das sie nach langem Diskutieren doch noch auf den Weg schickten.
Beim nächsten Besuch in der Örflaschlucht bauten die Buben eine Rutschbahn, die eine große Waschaktion im gestauten Becken notwendig machte.
Die Mädchen animierten einander zu einer Höhlenexpedition und stärkten sich gegenseitig in ihrem Mut.
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Schuleröffnungsfeier

 

Am 30.8.2021 feierten wir unseren Schulanfang. Was er wohl bringen möge?

Zur Einstimmung spielte unsere Handarbeitslehrerin Elisabeth Esser auf ihrem Cello. Anschließend erzählte die Schulleiterin Helga Loacker-Schöch-Nägele eine Geschichte, die sie aus Norwegen mitgebracht hatte.

Was es alles braucht, um ein Meister und damit ein König seiner selbst zu werden, führten die Kinder der Unterstufe in Gedichtform nach dem Buch von Erika Beltle „Meister sprecht, wär ich euch als Helfer recht?“ auf.

Gestärkt durch die ermutigenden Worte wurden die neuen SchülerInnen in die Schulgemeinschaft aufgenommen, indem sie durch den Torbogen schritten und mit einer Sonnenblume von ihrem Patenkind willkommen geheißen wurden.

Mit einem gemeinsamen Lied klang die Schuleröffnungsfeier aus. Die Kinder versammelten sich vor der Schule zu einem Gruppenfoto.

Was dieses Schuljahr 2021/22 wohl bringen möge? Mit Freude und Zuversicht wird es hoffentlich zu meistern sein…
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Die Vogelhochzeit

 

Wir hatten wieder das Vergnügen, einen Waldnachmittag mit Iris Lerch von der Inatura zu verbringen.

Es erwies sich – in diesem Alter – erwartbar als schwierig, die Kinder als „Männlein und Weiblein“ in Vogelpaare einzuteilen, so entstanden hauptsächlich Mädchen- oder Bubenpaare. Eines der Vögelein durfte mit zugebundenen Augen seinen Partner durch ein Geräusch, welches sie ausgemacht haben, wiederfinden, wie es die Vögel mit ihrem Gesang auch machen.
Danach wurden eifrig liebevolle Nester für den Nachwuchs gebaut. Als die Eier im Nest waren, brachten die Vogeleltern blitzschnell viele, viele Würmer ins Nest.
Zwei Vogelpaare haben die Nester leider zu weit weg gebaut. Diese Gelegenheit ließ sich der Kuckuck nicht entgehen und legte sein Ei in ihre Nester.
Auch ein Eichhörnchen, Marder oder Raubvogel versuchte die Nester zu plündern…
Beim Kräuterriechen und -raten beruhigten sich die Gemüter wieder.
Nun waren die Kinder animiert, ein Blumenbild für den bevorstehenden Muttertag zu kreieren.
Die Pusteblume ließ sich schon als Schirmchen in den weiten Raum blasen, ein Sinnbild für den baldigen Christi-Himmelfahrtstag…
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Besuch in der INATURA

 

Schon lange wünschten sich die Kinder einen Ausflug in die Inatura, doch während der Tierkunde-Epoche war es aufgrund der Corona-Bestimmungen leider nicht möglich. Die derzeitige Sonderausstellung über das Klima passt jedoch hervorragend zur kommenden Geografie-Epoche der 6./7.-Klasse und zu Themen, die wir in Ethik bereits besprochen haben.

Nachdem wir eine sehr lehrreiche Führung durch diese Ausstellung bekommen hatten, durften wir in zwei Gruppen noch auf eigene Faust durch die Inatura streifen und Wirbelstürme auslösen, mit dem Adler über die Bergwelten fliegen und uns an einen wachsamen Hasen heranschleichen, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Götzis machten.
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Jeunnesse-Konzert „Hänsel und Gretel“

 

Am Dienstag, 27.4.2021, besuchte die Unterstufe das erste Kinder-Konzert Österreichs seit über einem Jahr!

Es war ein ganz besonderes Erlebnis, wieder einmal gemeinsam etwas unternehmen zu können, das nicht zum regulären Schulalltag gehört. Dementsprechend nahmen wir uns genügend Zeit und stärkten uns, bevor wir es uns im Konzertsaal gemütlich machten.
Das mehrfach ausgezeichnete Ensemble „Sonus Brass“ fügte aus den Liedern der Oper „Hänsel und Gretel“ von E. Humperdinck gemeinsam mit dem blinden Musiker George Nussbaumer ein wundersames Kunstwerk aus Musik und Erzählung zusammen.
Anfangs hatte so manches Kind Angst vor der Hexe und wollte neben der Lehrerin sitzen. Während der Musik mit den tiefen Seelenbildern löste sich die Angst in Luft auf: „Puff, puff, puff….“
Nach der Aufführung schlenderten wir durch die Fußgängerzone von Dornbirn und genossen das erste Eis!
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Präsentation neue Broschüre und Infofolder

 

Wir freuen uns sehr, mit vielen Bildern unsere Schule nach außen zu präsentieren und die Waldorfpädagogik greifbar zu machen.
Die Broschüre dient eher dem Überblick und der Infofolder der Beantwortung aller möglichen Fragen rund um den Schulalltag und soll Neuzugängen und Interessierten eine rasche Orientierung bieten.
Link: Broschüre Familienschule Rheintal
Link: Fragen an die Waldorfschule

 

Tierkunde-Epoche mit Besuch im Wildpark

 

Zu Beginn der Tierkunde-Epoche hat sich jedes Kind der 4.+5. Klasse ein Tier ausgesucht, das es über die 4 Wochen Epochenzeit beobachten wollte.
Daraus ist ein Büchlein entstanden, welches die Kinder vor der Klasse präsentierten.
Es wimmelte da nur so von allerlei Getier: ein paar Kätzchen waren dabei, eine Zauneidechse, ein Falke, ein Igel und ein Hund.

Am Tag darauf machten wir bei traumhaftem Wetter einen Ausflug auf den Ardetzenberg in den Wildpark. Dort konnten die Kinder nach dem Anstieg über viele viele Stufen dann Luchse und Wölfe beim Herumstreunen aus nächster Nähe beobachten.
Die Esel haben sich sehr über unseren Besuch gefreut, die Wildkatze machte sich extra für uns sauber, der Auerhahn plusterte sich auf und präsentierte sich von seiner besten Seite und die kleinen Zwergziegen hätten wir am liebsten mitgenommen.
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Stimmungswechsel in der Schule

 

Endlich durften die Kinder wieder in die Schule kommen. Frau Holle tat ihr Bestes dazu und schüttelte kräftig die Sterne vom Himmel.
Ob sie damit auch den bösen Wolf auf dem Bild vertreiben konnte?
Die Schäfchen waren jedenfalls nicht nur auf dem Jahreszeitenbild beschützt. Wir versuchten einander gegenseitig auch den Schutz zu geben, damit wir wieder mit Freude und Hingabe lernen durften…

Draußen vor der Schule begrüßte uns ein liebevoll geschmückter Eingang, der uns alle willkommen hieß. Ein herzliches Dankeschön unserer Blumenfee Bettina Angeloff!

Welche Überraschungen sich in dem Blumenschmuck verborgen hielten, erlebten wir nun in den ersten wunderschönen Frühlingstagen.

Die Kinder genossen alles Aufsprossende und zauberten so manches gesunde Gericht im ersten geöffneten „Gasthaus Sonnenschein“!
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