Anna Heimrath zu Gast

 

Die bekannte Singer/Songwriterin Anna Heimrath besuchte am Freitag, den 06. Mai unsere Schule im Vorfeld zum 20-jährigen Jubiläum im Rahmen unseres Projektes „Herzenswärme und Verbundenheit“.

Anna Heimrath, bekannt aus „Starmania“ und „The Voice of Germany“, ist nicht nur Sängerin und Songwriterin, sondern auch ehemalige Waldorfschülerin aus Graz. Ihr Besuch hat bei den SchülerInnen, Eltern und Lehrerinnen große Begeisterung ausgelöst. Auch Anna genoss den Tag mit den Kindern. Eine wertvolle Aussage von Anna Heimrath: „Waldorfschulen sind vom Gefühl her wie mein persönliches Wohlfühl-Wohnzimmer.“ Aus diesem Anlass komponierte die Musikerin auch den gleichnamigen Song „Wohnzimmer“, den wir für unser Projekt auserkoren hatten.

Für das gemeinsame Projekt komponierte Anna eigens für unsere Schule Begleitstimmen zu dem Song und mit Michaela Coers wurde eine Choreographie dazu erarbeitet. Der Freitag gestaltete sich ereignisreich: vormittags mit einer Video-Vorstellung durch Anna, Interviews der Kinder, Proben des Songs und der Choreographie, gemeinsames Mittagessen und nachmittags nochmals gemeinsames Proben mit engagierten Eltern und Pädagoginnen, bevor das gelungene Resultat vorgeführt wurde und der Tag bei einem Apero ausklang. Der gesamte Tag wurde von zwei jungen FilmerInnen begleitet, die eine Videopräsentation für das heurige Spielefest und 20-Jahrfeier vorbereiten. Die SchülerInnen durften sich auch unter ihrer Anleitung als Kamera- und Tonassistenten versuchen.

Durch den gemeinsamen schöpferischen Prozess und die Musik konnte man die Resonanz und Verbundenheit erleben.
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Kinderkunst Vorarlberg

 

„Herzenswärme und Verbundenheit” – unter diesem schönen und sinnhaften Motto feiert unsere Schule heuer ihr 20-jähriges Jubiläum. Ein buntes, herzerwärmendes und vor allem kreatives Frühjahresprogramm ist zu erwarten.

Mit künstlerischen Ferienkursen startete „Kinderkunst Vorarlberg“ ins neue Jahr. Regionale KünstlerInnen arbeiteten mit interessierten und kunstbegabten Kindern und vermittelten unterschiedliche Techniken und Fertigkeiten.

Mit „Fliegenden Herzen“ startete May-Britt Nyberg Chromy in den Weihnachtsferien. Die „Fliegenden Herzen“ werden dann im Rahmen einer kleinen Vernissage beim Spielefest zu bewundern sein. Sie wurden mit viel Eifer und Engagement in bunten Farben und mit Drahtflügel hergestellt.
Franziska Stiegholzer veranstaltete den Workshop „Gipsherzen handgemacht“.
In den Semesterferien folgte dann „Liebe zur Malerei“ mit Egmont Hartwig. In „Liebe zur Malerei“ konnten die Kinder die Ölmalerei prozesshaft kennenlernen. Die Ölmalerei gilt bei vielen als die Königsdisziplin der bildenden Kunst und wird deshalb selten für Kinder angeboten. Zuerst wurden mit hochwertigem Leinen selber Keilrahmen bespannt und mit Pigmenten Farben hergestellt. Dann skizzierten die Kinder ihre ersten Gedanken rund ums Herz, inspirierten sich gegenseitig und erst die finale Version wurde dann auf Öl gemalt. Je mehr Öl eine Farbe enthält, desto langsamer trocknet sie – somit dauert das oft mehrere Tage.

Alle Workshops waren ausgebucht und sind sowohl bei den „kleinen“ wie den „großen“ Künstlern sehr gut angekommen.
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Waldnachmittage Winter

 

Beim Inatura-Nachmittag im Winter gingen wir den Spuren der Tiere nach. Schnell wurde der erste Tritt und die erste Losung gefunden – ein Hundepfotenabdruck im Pferdekot.
Die Kinder kannten mit vereinten Kräften bereits viele Spuren heimischer Tiere.
Zur Freude der Vögel bauten die Kinder liebevoll Nester und befüllten sie mit Körnern, am nächsten Donnerstag waren die Nester bereits leer.

Ein paar Wochen später fanden Lennart und Levin besondere Spuren, Brachiopodenfossilien. Die muschelähnlichen Armfüßler lebten bei uns vor ca. 140 – 145 Millionen Jahren. Sie waren mit einem Stiel am Boden angewachsen und bewegten sich zur Wasserströmung.
Auch andere eifrige Sucher konnten stolz einen Brachiopodenschatz mit nach Hause nehmen.
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Fasching in der Mittelstufe

 

Seit Wochen war die Vorfreude auf die Faschingsfeier sehr groß, und oft in der Pause gab es Diskussionen über „Mäschgerle“! Wie sollten wir uns doch verkleiden? Das beste Kostüm wurde prämiert. Der Wettbewerb fiel bunt und farbenfroh aus, zu sehen waren mehrere Gummibären, ein paar Superhelden, ein Zauberer, ein Hippiemädchen und eine lebendige Bananenfrau. Demokratisch wurde abgestimmt und die Bananenfrau prämiert.

Leider gab es nicht ausreichend Sitzgelegenheiten für alle Gäste, weshalb sie sich jedes Mal beeilen mussten, wenn nach einem Tanz die Musik zu Ende war, um noch einen Sitzplatz zu ergattern. Es wurde gespielt, gerätselt und viel gelacht. Eine anstrengende Angelegenheit.
Da konnte nur eine Stärkung mit Süßem helfen.

In der Vormittagspause wurde das reichhaltige Buffet eröffnet und die hungrigen Helden und andere Gestalten hatten große Freude an den vielen Leckereien und durften sich alle satt essen.
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Faschingsfeier in der Unterstufe

 

Es wurden allerlei lustige Spiele mit Zauberer, Königin, Flamingo, Katze, Spinne, Polizist, Feuerwehrmann, Engel, Indianerin und vielen anderen gespielt – eine große Faschingsvergnüglichkeit!

Das Fest wurde mit musikalischen Darbietungen der Festgäste eröffnet. Nun musste der Dirigent gefunden werden, der sich unter das bunte Volk gemischt hatte.
Leider versteckte sich auch ein Mörder, der gottseidank aufgespürt wurde.
Noch schwieriger wurde es, wenn sich zwei blinde Mäschgerle finden mussten.
Alle Anstrengung wurde belohnt mit einem Tänzlein, doch unglücklicherweise fehlte immer ein Stuhl…
Alle widrigen Umstände wurden schlussendlich mit einem Knoten gelöst!

 

Englisches Dreikönigsessen in der Mittelstufe

 

Der erste Schultag im neuen Jahr begann mit dem traditionellen Essen des Dreikönigskuchens.
Wer in seinem Kuchenstück einen Edelstein fand, wurde an diesem Tag einer der Dreikönige und durfte nicht nur eine Krone tragen, sondern bestimmte auch das Menü für das Mittagessen am Donnerstag. (Es gab Pizza!)

Zur Feier des Tages sangen wir Lieder und es wurde eine Geschichte erzählt. Die Mittelstufe bewies eine erfreuliche Kompetenz in der englischen Sprache, da wir, anders als üblich, ein traditionelles englisches Lied sangen, auch die Erzählung fand in Englisch statt.

Jeder genoss den leckeren, liebevoll selbst gebackenen Dreikönigskuchen.
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Dreikönigsfest in der Unterstufe

 

Das Neue Jahr wurde gebührlich mit dem Dreikönigsfest eingeläutet.
Die Kinder erwartete ein Kuchen mit drei Edelsteinen versteckt, der die Dreikönige auserwählen sollte. Wer würde in diesem Jahr wohl gekrönt?
Wir machten uns mit den Dreikönigen auf den Weg zum Waldorfkindergarten in Koblach und brachten ihnen singend und Flöte spielend die Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Die Dreikönige beschenkten die Kindergärtler mit einem Dreikönigskuchen, die Schulkinder bekamen im Gegenzug eine Mandarine als Wegzehrung, bevor wir uns wieder auf den Weg zurück zur Schule machten.
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Weihnachtsspiel

 

Das Weihnachtsspiel wurde von unserer engagierten Schauspiellehrerin Nicole Stelten-Kaltenbach mit den Kindern der Unterstufe gemeinsam in einem längeren Prozess während der Epochenzeit erarbeitet.

Das Spiel begann mit einem Sternentanz, den unsere geschätzte Musiklehrerin Michaela Coers mit allen SchülerInnen einstudiert hatte.
Die Kinder tauschten sich über ihre unzähligen Wünsche zum Christkind aus und entdeckten währenddessen Maria und Josef, auf dem beschwerlichen Weg nach Bethlehem.
Die Geschichte begann:
Zwei Erzähler führten das unwissende Volk zu den verschiedenen Schauplätzen von Maria und Josef: zu den schlafenden Hirten und den ungestümen Schäfchen, schlussendlich geleiteten alle Kinder Maria und Josef mit einem Lichtertanz in den Stall zu den verkündenden Engeln und in die Räuberhöhle.
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Adventstimmung

 

Wer die Schule am Morgen achtsam betrat, konnte Marias Weg auf dem Jahreszeitentisch mitverfolgen. Jeden Tag ging sie einen Sternenschritt weiter, und am Himmel erschien ein neuer Stern. Allmählich gesellten sich immer mehr Tiere dazu. Wer sehen will, der sehe…

Im Morgenkreis begrüßten wir jeden neuen Tag mit Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem.

Die Räume verwandelten sich in der Adventzeit immer mehr in eine wärmende und lichtvolle Hülle, damit das Christkind in unseren hellen und weichen Herzen ankommen kann.

Der Wutzl freute sich jeden Morgen über die erwartungsvollen Blicke, was ihnen der Wichtel wohl gebracht habe. Gerne hörte er den Kindern beim Singen um den Adventkranz zu, sobald sie etwas von seinem Wutzldasein erfahren haben.
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Martinsfest

 

Die Legende vom Sankt Martin wurde sowohl im Morgenkreis der Unterstufe am 11.11.2021 als auch beim Martinsfest am 24.11.2021 von der Mittelstufe als kleines Theaterstück gespielt.

Am meisten freuten sich die Kinder anschließend auf das feine Frühstück in der warmen Stube!

In den Aquarellbildern der Unterstufe wirkte das warme Geschehen der Martinslegende in einer kalten Welt nach.
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