Schuleröffnungsfeier

 

Das heurige Schuljahr starteten wir mit vielen Neuheiten und natürlich Altbewährtem. In einem wunderbaren festlichen Rahmen konnten wir am Montag 29. August das neue Schuljahr mit vielen Neuzugängen bei Kindern und Pädagoginnen eröffnen.

Zur Einstimmung spielte unsere Begleitlehrerin der Unterstufe, Ina Rippl-Rohmann auf ihre Flöte. Deborah Elliot-Urbain, unsere neue Schulleiterin, begrüßte die gewachsene Schulgemeinschaft und alle durften sich an der schönen „Einschulungsgeschichte“ unserer neuen Klassenlehrerin der Unterstufe, Julia Fedele, erfreuen. Freudig und andächtig schritten unsere neuen Schülerinnen und Schüler durch den wunderschön strahlenden Torbogen und wurden mit einer Sonnenblume von ihrem Patenkind willkommen geheißen. Julia Fedele und Ina Rippl-Rohmann wurden mit dem gleichen Ritual in die Schulgemeinschaft aufgenommen.

Mit einem gemeinsamen Lied klang die Schuleröffnungsfeier aus. Bei herrlichem Sonnenschein wurden noch Gruppenfotos vor der Schule gemacht.
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„Schaffa-Tag“

 

Gemeinsam mit „Alt- und Neueltern“ wurde, kurz vor Schulbeginn, fleißig im Garten und im Schulgebäude gemäht, gewerkelt, geputzt, gesaugt und was noch so alles anstand. Dank der großartigen Organisation von Dietmar Gächter (Ressort Baukreis) war in kürzester Zeit ganz viel geschafft.

Während im Garten und im Schulgebäude gearbeitet wurde, sammelten die Kinder die heruntergefallenen Äpfel ein und verarbeiteten diese, mit Hilfe von Conny Wilhelm (Kochbeauftragte), zu leckerem Apfelmus und einem herrlichen Apfelstrudel. Der Duft verbreitete sich schnell im ganzen Schulgebäude. Und unsere Pädagoginnen bereiteten einiges für den Schulstart am Montag vor. Nach getaner Arbeit ließen es sich alle schmecken und den Nachmittag gemütlich ausklingen.
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Zeugnistag

 

Am 8.7.2022 war es nun so weit: Die Kinder bekamen ihren Zeugnisspruch in einer internen Feier und freuten sich über die verschiedensten künstlerischen Bilder, die jedes Gedicht umrahmten.

Den längsten Zeugnisspruch aber bekam ich für mein letztes Schuljahr an der Familienschule Rheintal, von der Mittelstufe auswendig vorgetragen.
Ein wunderschöner bunter und üppiger Blumenstrauß füllte allmählich meine Arme mit jeweils einer Blume von jedem Schulkind und jeder Lehrperson.
Natürlich erfreute mein Herz besonders der schöne Gesang der Schulgemeinschaft mit den wohl meisten Chorleitern, die eine gute Schule hervorbringen kann…
Ein herzliches Dankeschön für diese wunderbare Feier mit all den herzlichen Worten und Geschenken!
In immerwährender Verbundenheit
Helga Loacker-Schöch-Nägele
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Johannifest

 

Johanni, die Mittsommerzeit als Höhepunkt des Lichtjahres, führt uns nach draußen in die Natur und öffnet unsere Sinne. Die innige Verbindung einer alten Menschheit mit den Naturerscheinungen werden gespiegelt, aber mit neuer Bedeutung erfüllt.

Am Samstag, dem 25. Juni 2022, feierten wir unser diesjähriges Johannifest im Naturschutzgebiet Wichenstein in Oberriet in der benachbarten Schweiz. Das Urige und das Zukunftsorientierte verschmolzen im Feuer der Begeisterung des schuleigenen Festgeschehens.
Zum Auftakt machten wir einen gemütlichen Spaziergang um den Wichensteinersee, während die Mittelstufe den letzten Schliff an ihrer Theaterpräsentation mit Frau Nicole Stelten-Kaltenbach machte. Beim Spazieren und Naturbeobachten hörte die Schulgemeindschaft einiges über die Bedeutung des Festes in der fernen Vergangenheit und im Jetzt. Bedächtig wurde erzählt und freudig wurden Lieder gesungen.
Die Vorführung fand in der Ruine Wichenstein, in den Überresten einer Höhlenburg, statt. Die Aufregung der Unterstufe war groß, als sie endlich durch den engen Eingang zur Höhle vordringen durften.
Dieser mystische Ort passte wunderbar zu unserem Mittsommerfest. In längst vergangenen Zeiten feierten unsere Ahnen den Höhepunkt des Sommers, indem sie die ersten Sonnenstrahlen am Tag durch eine verengte Öffnung in einer Höhle oder zwischen aufgestellten Steinen erwarteten.

Die Atmosphäre und spannende Erwartung ums Geschehen in der Höhle ließ sich durch die verheißungsvolle Erzählung der Sage der Burg Wichtensteins von Manfred Kreidl am Fuß des Aufstieges zur Höhlenburg noch steigern.
Früher hofften die Menschen, das Licht der Sonne ins Herz aufzunehmen, die Mittelstufe ließ uns spüren, dass das Herz nicht nur ein physisches Organ ist, aber auch Sitz der menschlichen Wärme und Verbundenheit.
Diese Verbundenheit erlebten wir zum Tagesausklang beim gemeinsamen Grillen und Singen ums Johannifeuer.
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Theater- und Konzertbesuche

 

Am 11.5.2022 besuchten wir das Jeunesse Konzert „PizznZip“ im Kulturhaus Dornbirn.
Es wurden Werke von Fauré, Händel, Biber, Glière, Brahms, Saint-Saens, Kurtàg, Weber u.a. kindgerecht mit Violine und Violoncello aufgeführt.
Eine Produktion des Lucerne Festivals
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Am 13.5.2022 durften wir die Kinderoper „Die Zeitreisemaschine“ von Detlef Heusinger im Festspielhaus Bregenz hören und erleben.
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Am 10.6.2022 besuchte die Unterstufe das Kindertheater „Der Froschkönig“ der international erfolgreichen Grazer Theatergruppe ASOU in der Remise Bludenz.
Mit Musik, Tanz und Puppenspiel wurde die Geschichte nach dem Kinderbuch von Heinz Janisch mit humorvollen, poetischen und überraschenden Facetten erzählt.
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Am 20.6.2022 genossen wir im Festspielhaus Bregenz das abenteuerliche
Konzertstück „Vergissmeinnicht“ mit den genialen Musikern „Die Schurken“.

„Liebevoll nähert sich Vergissmeinnicht Themen wie dem Älterwerden und der Demenz – Themen, mit denen Kinder oft schon frühzeitig konfrontiert werden.
Aufgegriffen wird hier die emotionale Verbindung Demenzkranker zur Musik von früher, mithilfe derer sich die Freunde voller Lebenslust auf die Reise begeben.
Das Projekt wurde vom Kooperationspartner Aktion Demenz fachlich begleitet, damit eine aufgeklärte und sorgfältige Darstellung zum Thema Demenz gesichert ist.“
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Am 2.7.2022 nahmen wir am größten Kinderchor Österreichs teil und sangen in der Fußballarena in Altach mit anderen zweitausend Kindern Lieder, die wir als Jahresprojekt in Zusammenarbeit mit dem Chorverband Vorarlberg einstudiert hatten.

Die „Sing Mit – Veranstaltung“ war ein großes Erlebnis für Jung und Alt!
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Herzenswärme und Verbundenheit beim Spielefest zum 20jährigen Jubiläum

 

Am 12. Juni wurde von den Rheintaler Waldorfeinrichtungen das beliebte Spielefest mit Spannung erwartet und mit Spaß und Spiel gefeiert. Die Familienschule, der Kindergarten und die Spielgruppe gestalteten ein vielseitiges Programm mit Live-Musik und leckerem Buffet.

Feierlich eröffnete das Trompeten-Quartett Farabutti den Festakt. Zum selbst komponierten Song von Anna Heimrath wurde die passende Choreographie in Bewegungen des Herzkreislaufs von unseren Schüler:innen der Mittelstufe präsentiert. Durch die ausgestellten Unterrichtsmaterialien und Werkstücke wurde die Waldorfpädagogik geradezu erfahrbar. Im Garten der Familienschule Götzis waren zahlreiche kreative und abenteuerliche Spielstationen aufgebaut. Zum chilligen Sound von Jazz+ ließ es sich bei bestem Wetter gut aushalten und einen herrlichen Nachmittag mit Freunden verbringen. Hier wurde gespielt, geschmaust und an einem anregenden Austausch teilgenommen: darüber, wie Schule sein kann und erlebt werden will. Den gut gelaunten Kindern, Eltern, Großeltern und Freunden war anzusehen, dass sie sich freuen, dass das Spielefest nun wieder stattfinden durfte.

Ein besonderes Highlight war die Vernissage von Kinderkunst Vorarlberg mit handgefertigten Gipsherzen und den von Kindern in verschiedenen Ferienkursen hergestellten Ölgemälden. Ein Hingucker war die Cocktailbar der Schüler:innen und die „Fliegenden Herzen“, die den Garten dekorierten. Im Heimkino mit Popcorn wurden zwei Musikvideos vom Projekttag mit Anna Heimrath präsentiert. Ebenfalls ist im Rahmen des Jubiläumprogramms in der Schule die neue Ausstellung „Mysterium Cordis“ mit eindrücklichen Herzstrahlbildern zu sehen.
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Anna Heimrath zu Gast

 

Die bekannte Singer/Songwriterin Anna Heimrath besuchte am Freitag, den 06. Mai unsere Schule im Vorfeld zum 20-jährigen Jubiläum im Rahmen unseres Projektes „Herzenswärme und Verbundenheit“.

Anna Heimrath, bekannt aus „Starmania“ und „The Voice of Germany“, ist nicht nur Sängerin und Songwriterin, sondern auch ehemalige Waldorfschülerin aus Graz. Ihr Besuch hat bei den SchülerInnen, Eltern und Lehrerinnen große Begeisterung ausgelöst. Auch Anna genoss den Tag mit den Kindern. Eine wertvolle Aussage von Anna Heimrath: „Waldorfschulen sind vom Gefühl her wie mein persönliches Wohlfühl-Wohnzimmer.“ Aus diesem Anlass komponierte die Musikerin auch den gleichnamigen Song „Wohnzimmer“, den wir für unser Projekt auserkoren hatten.

Für das gemeinsame Projekt komponierte Anna eigens für unsere Schule Begleitstimmen zu dem Song und mit Michaela Coers wurde eine Choreographie dazu erarbeitet. Der Freitag gestaltete sich ereignisreich: vormittags mit einer Video-Vorstellung durch Anna, Interviews der Kinder, Proben des Songs und der Choreographie, gemeinsames Mittagessen und nachmittags nochmals gemeinsames Proben mit engagierten Eltern und Pädagoginnen, bevor das gelungene Resultat vorgeführt wurde und der Tag bei einem Apero ausklang. Der gesamte Tag wurde von zwei jungen FilmerInnen begleitet, die eine Videopräsentation für das heurige Spielefest und 20-Jahrfeier vorbereiten. Die SchülerInnen durften sich auch unter ihrer Anleitung als Kamera- und Tonassistenten versuchen.

Durch den gemeinsamen schöpferischen Prozess und die Musik konnte man die Resonanz und Verbundenheit erleben.
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Kinderkunst Vorarlberg

 

„Herzenswärme und Verbundenheit” – unter diesem schönen und sinnhaften Motto feiert unsere Schule heuer ihr 20-jähriges Jubiläum. Ein buntes, herzerwärmendes und vor allem kreatives Frühjahresprogramm ist zu erwarten.

Mit künstlerischen Ferienkursen startete „Kinderkunst Vorarlberg“ ins neue Jahr. Regionale KünstlerInnen arbeiteten mit interessierten und kunstbegabten Kindern und vermittelten unterschiedliche Techniken und Fertigkeiten.

Mit „Fliegenden Herzen“ startete May-Britt Nyberg Chromy in den Weihnachtsferien. Die „Fliegenden Herzen“ werden dann im Rahmen einer kleinen Vernissage beim Spielefest zu bewundern sein. Sie wurden mit viel Eifer und Engagement in bunten Farben und mit Drahtflügel hergestellt.
Franziska Stiegholzer veranstaltete den Workshop „Gipsherzen handgemacht“.
In den Semesterferien folgte dann „Liebe zur Malerei“ mit Egmont Hartwig. In „Liebe zur Malerei“ konnten die Kinder die Ölmalerei prozesshaft kennenlernen. Die Ölmalerei gilt bei vielen als die Königsdisziplin der bildenden Kunst und wird deshalb selten für Kinder angeboten. Zuerst wurden mit hochwertigem Leinen selber Keilrahmen bespannt und mit Pigmenten Farben hergestellt. Dann skizzierten die Kinder ihre ersten Gedanken rund ums Herz, inspirierten sich gegenseitig und erst die finale Version wurde dann auf Öl gemalt. Je mehr Öl eine Farbe enthält, desto langsamer trocknet sie – somit dauert das oft mehrere Tage.

Alle Workshops waren ausgebucht und sind sowohl bei den „kleinen“ wie den „großen“ Künstlern sehr gut angekommen.
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Waldnachmittage Winter

 

Beim Inatura-Nachmittag im Winter gingen wir den Spuren der Tiere nach. Schnell wurde der erste Tritt und die erste Losung gefunden – ein Hundepfotenabdruck im Pferdekot.
Die Kinder kannten mit vereinten Kräften bereits viele Spuren heimischer Tiere.
Zur Freude der Vögel bauten die Kinder liebevoll Nester und befüllten sie mit Körnern, am nächsten Donnerstag waren die Nester bereits leer.

Ein paar Wochen später fanden Lennart und Levin besondere Spuren, Brachiopodenfossilien. Die muschelähnlichen Armfüßler lebten bei uns vor ca. 140 – 145 Millionen Jahren. Sie waren mit einem Stiel am Boden angewachsen und bewegten sich zur Wasserströmung.
Auch andere eifrige Sucher konnten stolz einen Brachiopodenschatz mit nach Hause nehmen.
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Fasching in der Mittelstufe

 

Seit Wochen war die Vorfreude auf die Faschingsfeier sehr groß, und oft in der Pause gab es Diskussionen über „Mäschgerle“! Wie sollten wir uns doch verkleiden? Das beste Kostüm wurde prämiert. Der Wettbewerb fiel bunt und farbenfroh aus, zu sehen waren mehrere Gummibären, ein paar Superhelden, ein Zauberer, ein Hippiemädchen und eine lebendige Bananenfrau. Demokratisch wurde abgestimmt und die Bananenfrau prämiert.

Leider gab es nicht ausreichend Sitzgelegenheiten für alle Gäste, weshalb sie sich jedes Mal beeilen mussten, wenn nach einem Tanz die Musik zu Ende war, um noch einen Sitzplatz zu ergattern. Es wurde gespielt, gerätselt und viel gelacht. Eine anstrengende Angelegenheit.
Da konnte nur eine Stärkung mit Süßem helfen.

In der Vormittagspause wurde das reichhaltige Buffet eröffnet und die hungrigen Helden und andere Gestalten hatten große Freude an den vielen Leckereien und durften sich alle satt essen.
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