Pädagogisches Leitbild

 

Der Mensch und die Gesellschaft sind im Wandel. Alte Strukturen und Inhalte, das klassische  Familiengefüge und selbst das Identitätsgefühl lösen sich mehr und mehr auf.
Die Familienschule sucht hinzuhorchen auf die Veränderungen in der heutigen Zeit und mit Hilfe einer anthroposophischen Geisteshaltung Antworten zu geben.

Die Schule bietet als greifbaren Rahmen u.a.:

  • altersgemischten Unterricht
  • pädagogisch ganzheitliches Zusammenarbeiten in kleinem Kollegium
  • regen Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern über den Entwicklungsstand des Kindes und über das gemeinsame pädagogische Bestreben
  • gemeinsame Erlebnisse, die eine Beheimatung erfahrbar werden lassen

 

Die Lehrerpersönlichkeit hat die Aufgabe,

  • die Führung zu übernehmen und richtungsweisend zu unter-richten
  • eine vertrauensvolle Beziehung zu jedem Kind und zur ganzen Klasse oder Gruppe herzustellen und zu pflegen
  • sich ständig weiterzubilden in einer umfassenden Menschenkunde, um die Entwicklung der Kinder erkennen und begleiten zu können.

 

Der Lehrplan orientiert sich

  • an den individuellen Entwicklungsbedürfnissen der Kinder
  • am sozialen Lernen in altersgemischten Gruppen
  • am Lehrplan der Waldorfschulen: Organisationsstatut

 

Folgende Grundsätze der Waldorfpädagogik werden umgesetzt:

  • Christlich-humanistische Werte werden gepflegt.
  • Kopf, Herz, Hand werden gleichermaßen angesprochen,
    • indem der Unterricht ausgewogen nach intellektuellen, musischen und praktischen Elementen zusammengesetzt ist
  • Der Unterricht ist rhythmisch aufgebaut und berücksichtigt den Wechsel von Wachen und Schlafen, Bewegung und Ruhe, Aufmerksamkeit und Entspannung
    • indem der Unterricht ganzheitlich künstlerisch gestaltet wird,
    • indem täglich in der ersten Unterrichtsstunde im gemeinsamen Morgenkreis Singen, Flötenspielen, rhythmische Übungen, Gedichte und Geschichten gepflegt werden,
    • indem verschiedene Fächer in etwa vierwöchigen Epochen gegeben werden,
    • indem auf den Jahreslauf besonders eingegangen wird durch das gemeinsame Feiern von Jahresfesten, durch Aufführungen und Projektwochen.

 

Lernen wird verstanden als Beziehungskultur

  • mit der Bereitschaft des Zuhörens
  • mit dem Bemühen, Rücksicht auf den anderen zu nehmen
  • mit der Willenskraft, sich von einem Standpunkt zu einem anderen zu bewegen
  • mit dem Mut, aus Fehlern lernen zu wollen.